"ISISS G. Falcone"   Barrafranca / Italien (Sizilien)

Der aktuelle Schüleraustausch der Gesamtschule Hungen findet 2016 mit dem Liceo "ISISS G.Falcone" in Barrafranca statt. Barrafranca liegt auf der Insel Sizilien und dort zentral in der Region Enna.
Vom  10.4. - 17.4.2016 weilte eine Schülergruppe mit 13 Schülern der 11. und 12. Klassen unter Leitung von Fr. Keneder und Herrn Fritzsche in Italien. Wir freuen uns, eine Schülergruppe der italienischen Schule vom 12.05. - 19.5.2016 an unserer Schule begrüßen zu dürfen.



Programm 12.05.-19.05.2016

zuletzt geändert vor 907 Tagen von Keneder, Jens


"Gymnazium Most" /  Tschechiche Republik


Kontakt
 für Ditró und Most: Fachbereich II – Hartmut Roeschen

Wie für Ditró gilt auch für Most, dass wir nicht unsere Sprachfertigkeiten intensivieren wollen, sondern dass wir unseren Schülerinnen und Schülern Einblicke in die gesellschaftlichen Verhältnisse eines  Nachbarlandes ermöglichen, das als Bestandteil des ehemaligen „europäischen Ostens” auch heute noch nicht in dem Ausmaß öffentlich wahrgenommen wird, wie es ihm als mitteleuropäischem Nachbarland eigentlich zukommt.

Das Gymnasium Most bietet Deutsch als 1. und als 2. Fremdsprache an und hat deshalb natürlich neben dem landeskundlichen Interesse auch den Wunsch, die Kompetenz seiner Schülerinnen und Schüler in der deutschen Sprache zu steigern. Dabei soll nicht unerwähnt bleiben, dass die tschechischen Schüler im Vergleich zu denjenigen unserer Partner in Frankreich, Rumänien, Großbritannien, Italien und USA am besten Deutsch sprechen, so dass auch Deutsch ohne Probleme die „offizielle” Umgangssprache im Kontakt der Schülerinnen und Schüler untereinander sein kann.

Die Partnerschaft nach Tschechien ist die intensivste unter allen Schulpartnerschaften: Unsere Schülerinnen und Schüler treffen sich sechs- bis siebenmal pro Jahr zu Veranstaltungen mit sportlichem und erdkundlich/sozialkundlichem Schwerpunkt!

  • erste Januarwoche:    gemeinsames Skilaufen im Iser- oder Erzgebirge
  • März:    Hungener, vor allem ehemalige SchülerInnen, fahren zum Abiball nach Most
  • März/ April:    Moster hospitieren für zwei Wochen im normalen Hungener  Unterricht, um ihr Deutsch zu verbessern
  • Anfang Juni:    Moster besuchen uns anlässlich der Hungener Europawoche
  • Mitte/ Ende Juni:    gemeinsame Radtour mit erdkundlichem Schwerpunkt im Erzgebirge
  • Ende Juni:    Hungener gehen in den Unterricht in Most
  • Dezember:    Moster spielen mit beim Vor-Weihnachts-Volleyball-Turnier in Hungen

Warum machen wir das?

Warum unterhalten wir auch Schul-Partnerschaften in Länder, deren Sprache wir überhaupt nicht unterrichten? Mancher könnte das für sinnlos halten. („Partnerschaft mit England und Frankreich genügt!“)   –   WIR NICHT !

Für unsere Schülerinnen und Schüler ist es wichtig, fremde Kulturen kennen zu lernen und dabei Vorurteile abzubauen. Wie es vor 30 Jahren noch Vorbehalte gegenüber Franzosen gab, so gibt es sie jetzt noch manchmal gegenüber Tschechen, stark in Bezug auf Rumänen, gegenüber Afrikanern (Mosambik-Partnerschaft!) sowieso.

Von Medien, Freundeskreis und Elternhaus werden häufig negative Klischees benutzt – und von den Schülerinnen und Schülern übernommen. Gegen dieses Schablonendenken wollen wir ankämpfen, wir wollen  die Schülerinnen und Schüler für jedes Land offen machen.

Die Schülerinnen und Schüler sollen die Unterschiede zwischen Deutschland und den anderen Ländern wertneutral betrachten und nicht immer gleich bewerten, sie sollen nicht alles mit unserem Maßstab messen. Denn bei jedem Austausch geht es um die Erweiterung des Horizontes  und darum, das eigene Deutsch-Sein zurückzunehmen, die eigene Lebenssituation zu relativieren.

Die Jugendlichen sollen nicht gleich jedes Fehlerchen beim Fremden mit unserer – angeblich perfekt durchorganisierten – Lebenssituation vergleichen.

So lernen sie fremde Menschen mit ihren Eigenheiten kennen und akzeptieren und gehen vorurteilsfrei an ein fremdes Land heran.

Wirkliche Kenntnisse über ein Land erwirbt man nur über Begegnungen mit vielen einzelnen Menschen dieses Landes, am besten, indem man am Alltag der anderen Teil hat (Berufspraktikum in St. Bonnet! Gemischt-nationales Radfahren im böhmischen Erzgebirge! Lernen und Leben in der Familie in Ditró!) Solche Begegnungen organisieren wir, Besuche mit reinem Touristenprogramm lehnen wir ab. Und wenn wir Neugierde bei unseren Schülerinnen und Schülern auf „noch Mehr“ wecken, dann haben wir unser Ziel erreicht.

Hartmut Roeschen



zuletzt geändert vor 1087 Tagen von Keneder, Jens


"Lyzeum Puskas Tivadar" in Ditró / Rumänien


Kontakt für Ditró und Most: Hartmut Roeschen

Immer im Mai/Juni kommt eine Gruppe SchülerInnen und Erwachsener aus Ditró für zwei Wochen zu uns und unserer Europawoche. Die Fahrt im Linienbus dauert ununterbrochen 36 Stunden. Im September erfolgt in der Regel der Hungener Gegenbesuch in Ditró. Danach kommen die Hungener Schüler/innen immer tief beeindruckt von der Gastfreundschaft der Menschen und der herrlichen Gebirgslandschaft Siebenbürgens nach Hungen zurück. Bei einigen hat der Austauschbesuch dazu geführt, dass sich feste persönliche Freundschaften entwickelten, so dass sie sich später privat auf die lange Reise nach Ditró begaben.



zuletzt geändert vor 1087 Tagen von Keneder, Jens


St.Bonnet de Mure / Frankreich

Seit 1988, als im Herbst eine deutsche Schülergruppe ins benachbarte Frankreich fuhr, besteht der Schüleraustausch mit St.Bonnet de Mure, eine Gemeinde mit 5500 Einwohnern im Südosten von Lyon. Die außerordentliche Stabilität  und Kontinuität dieses Austauschs beruht auf dem Glücksfall, dass Kommune und Schule miteinander verschwistert sind. So ist ein dichtes Netz an  Beziehungen entstanden, welches von Jahr zu Jahr enger verwoben wird.



zuletzt geändert vor 1087 Tagen von Keneder, Jens



Gesamtschule Hungen
Hessen, Deutschland

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