Der Jahresrückblick 2017 ist wiedermal ziemlich umfangreich, was auf unsere regen Aktivitäten schließen lässt. Er findet sich in den Downloads. Viel Spaß beim Lesen.

zuletzt geändert vor 290 Tagen von Venedey-Grenda, Agathe Dr.


Schulpartnerschaft mit Mosambik



zuletzt geändert vor 383 Tagen von Keneder, Jens


Jahresrückblick 2016 siehe rechte Spalte "zugehörige Dateien"

zuletzt geändert vor 654 Tagen von Venedey-Grenda, Agathe Dr.


Schulpartnerschaft mit Mosambik

„Mosambik und wir- Projektarbeit der Gesamtschule Hungen“

Seit 1980 ist Mosambik Thema und ein entwicklungspolitisches Handlungsfeld für die Gesamtschule Hungen. Ausgelöst wurde das Engagement der Hungener in Mosambik durch einen Vortrag des jetzt pensionierten Lehrers Jochen Pfeiffer von der Hauptschule Lennestadt beim Katholischen Bildungswerk Hungen: „Partnerschaftliche Hilfe für eine Schule für Waisenkinder in N`kondedzi, Provinz Tête, Opfer des Unabhängigkeitskrieges der Mosambikaner gegen die letzte europäische Kolonialmacht in Afrika, Portugal.“

Was zunächst nur zwei Klassen der Gesamtschule begannen, wurde in wenigen Jahren zu einem Engagement der gesamten Schulgemeinde. Auch Lehrerinnen und Lehrer der gymnasialen Oberstufe schien die schulpartnerschaftliche Arbeit mit einer Schule in einem gerade unabhängig gewordenen Entwicklungsland ein sinnvoller didaktischer Weg, von dem „ermüdenden Geschwätz“ über die Armut in der Welt wegzukommen, selbst aktiv zu werden und Schülerinnen und Schüler in eine praktische und basisorientierte Entwicklungsarbeit einzubeziehen.


   Die erste Delegation aus Hungen (1989)

 

Schulhaus  

mit den ersten

beiden Klassen-

räumen

in Bengo

Der Besuch des Initiators der Schulpartnerschaften zwischen Mosambik und Deutschland, des spanischen Priesters Vicente Berenguer Llopez, des Schulleiters Sandramo von N’kondedzi und des Schülers Mario an der Hungener Gesamtschule im Mai 1984 besiegelte den Beschluss der Schulgremien und des Landkreises Gießen für diese nicht alltägliche Schulpartnerschaft. Auch das Hessische Fernsehen hielt die Feierlichkeiten in der Hungener Stadthalle für berichtenswert, und die Schulleiter Günter Grull und Sandramo konnten in der Hessenschau ihre Statements abgeben.

N`kondedzi wurde zum Prüfstein echter partnerschaftlicher Hilfe. Die uneigennützige Hilfe der Hungener Schule wurde konfrontiert mit den Auswirkungen der verbrecherischen Politik der weißen Herrenrasse Südafrikas. Die vom rassistischen Südafrika ausgerüsteten schwarzen Terroristen, die „bandidos armados“, plünderten und zerstörten nicht nur das Heim der Waisenkinder in N`kondedzi, sondern terrorisierten die Bevölkerung bald in allen Provinzen des Landes. Tausende Mosambikaner wurden umgebracht, verstümmelt oder verhungerten. Die spärlich vorhandene ländliche Infrastruktur (Schulen, Krankenstationen) wurde zerstört und Hunderttausende wurden zu Flüchtlingen im eigenen Land. Heute wird dieser bis 1993 andauernder Terror „Bürgerkrieg“ genannt. Ein Bürgerkrieg zwischen der sich sozialistisch nennenden Regierungspartei FRELIMO (Frente da Libertaçao de Moçambique) und der vom rhodesischen Geheimdienst aufgebauten RENAMO (Resistencia Nacional de Moçambique). „Bürgerkrieg“ ist die heute gern von unseren Medien benutzte Vereinfachung, weil man die „Bin Laden“ des Terrors nicht beim Namen nennen will: Die Drahtzieher des Terrors saßen im rassistischen Südafrika, in den reaktionären und fundamentalistischen Kreisen Portugals und der USA. Die meisten von ihnen nannten sich Christen.

Der terroristische Überfall auf N`kondedzi führte auch zu einer Krise in der Schulpartnerschaftsarbeit mit Mosambik. Sollte man weiter Sachspenden und Geld für Schuleinrichtungen sammeln, die dann von Mosambikanern durch Terroranschläge wieder zerstört wurden?

Aber die Sorge um die zu Freunden gewordenen Menschen aus Mosambik überwog. Sie fand Ausdruck in verschiedenen Resolutionen an politisch Verantwortliche in Deutschland, aber auch bei den Vereinten Nationen. Eine politische Sensibilisierung für die Durchsetzung der Menschenrechte im südlichen Afrika erfasste weite Teile der Schule, war doch ihre Verletzung auch in Hungen konkret spürbar.

Auf dem ersten Schulpartnerschaftsseminar des KKM (Koordinierungskreis Mosambik), das auf Einladung des Katholischen Bildungswerkes Oberhessen 1986 im Hungener Pfarrheim stattfand, lernten die Hungener Kollegen den ehemaligen Kameramann Hans Münzhuber kennen. Durch Vermittlung von Pater Vicente organisierte er an der ehemaligen kirchlichen Internatsschule in Amatongas (Provinz Manica) Bau- und Schulmaterial, Kleidung, Maschinen und Werkzeuge für die angeschlossene Landwirtschaft und das schuleigene Sägewerk: Hilfe zur Selbsthilfe.

Mehrere Container mit Hilfsgütern wurden in dieser Zeit zu Hans Münzhuber in die Provinzen Manica und Sofala geschickt, auch ein sehr gut erhaltener Traktor und ein LKW. Mit einer von Hungen finanzierten Maismühle hoffte man, die Ernährungssituation an den Schulen zu verbessern. All diese Aktionen hielten in dem vom Terror einigermaßen abgeschotteten Beira-Korridor Internatsschulen mit vielen Kriegswaisen am Leben. Sie brachten aber für das Land noch keinen Aufbruch in eine neue und bessere Entwicklung. Erst das Ende des Terrorkrieges 1993, vermittelt von der christlichen Gemeinschaft San Égidio (Rom) - nach dem Ende des offenen Ost-West- Konfliktes - ermöglichten den Beginn des friedlichen Aufbaus des Landes und seines Bildungswesens. 



zuletzt geändert vor 1085 Tagen von Keneder, Jens


Uli-Seibert-Schule

Die für Hungen heute wichtigste Partnerschule ist die ESCOLA PRIMARIA COMPLETA DE BENGO ULI SEIBERT, eine voll ausgebaute Primarschule mit den Klassen 1 bis 7. (Die Schulpflicht in Mosambik besteht bis zum 7. Schuljahr, ist aber in weiten, besonders ländlichen Teilen nicht überall realisiert.) Die Hungener Partnerschule liegt in Bengo bei Gondola, etwa 100 m abseits der Nationalstraße EN6 von Beira nach Chimoio. Sie trägt in Absprache mit dem Erziehungsministerium in Maputo den Namen der in der Mosambikarbeit der Hungener Gesamtschule stark engagierten ehemaligen Schulsprecherin Ulrike (Uli) Seibert. Ulrike wollte nach dem Abitur ein soziales Jahr in Mosambik verbringen. Die Abiturientin verunglückte im Juli 1991 tödlich. Am 1. April 1992 wurde für die Schule in Bengo der Grundstein gelegt. Zunächst wurden zwei Klassenräume mit einem kleinen Verwaltungsraum errichtet. Durch finanzielle Unterstützung der Stadt Hungen, die ihre Ausgaben für kommunale Entwicklungshilfe besser in dem Schulprojekt angelegt sah als anonym irgendwo in Westafrika, wurde die Schule bald auf vier Klassenräume erweitert.


Escola Primária Completa

Uli-Seibert in Bengo

Strom für die

Uli-Seibert-Schule

Kinder holen Wasser am neuen Brunnen


Der Ausbau der Schule zu einer „Escola Completa“ mit den Schulstufen 1 bis 5 (EP 1) und 6 und 7 (EP 2) machte den Bau weiterer 4 Klassenräume notwendig. Sie wurden 2005 mit Unterstützung des BMZ (Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) fertig gestellt. Seit 2007 verfügt die Schule über ein Lehrerzimmer und eine Kantine. Das bedeutsamste Bauprojekt an der Uli Seibert-Schule war aber 2007 ein 40 m tiefer Brunnen, der nicht nur den 750 Kindern der Schule weiches, sauberes Trinkwasser gibt, sondern auch den Menschen, die sich im Umfeld der Schule angesiedelt haben. Ein „Campo Polivalente“, ein Sportfeld neben der Schule mit Basket- und Volleyballfeld, trägt dazu bei, dass die Uli-Seibert-Schule immer mehr zu einem „kommunalen Zentrum“ der Gemeinde Bengo wird. 2008 ist die Schule endlich an das Stromnetz angeschlossen worden, damit auch an den Spätnachmittagen der Schichtunterricht bei der früh einsetzenden Dunkelheit stattfinden und die Schule für die Alphabetisierung der Erwachsenen genutzt werden kann. Die lange unhaltbare sanitäre Situation (Latrinen) wurde 2009 durch eine Toilettenanlage mit einer Klärgrube und einem Wasserhochbehälter entscheidend verbessert.

Neben diesen Baumaßnahmen erhält die Schule bei Besuchen von LehrerInnen und SchülerInnen aus Hungen immer wieder wertvolles didaktisches Material wie Wandkarten, einen Globus, Zirkelkästen, Schreibmaterialien und Bälle. Im Jahr 2009 wurde für die Schule in Mosambik ein Computer mit Drucker gekauft und von einem Hungener Kollegen dort installiert. Die Klassen 5 und 6 von Hungen und von der Uli-Seibert- Schule führen auf Englisch einen regen Briefaustausch. Nach Verabredung mit der Schulleitung  findet jedes Jahr am 1. April, dem Tag der Grundsteinlegung der Schule, ein Kinderfest zum Andenken der Namenspatronin Uli Seibert statt.



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Projekte mit Pater Vincente in Mosambik



Seit einigen Jahren hat sich der Initiator der Schulpartnerschaften, Pater Vicente Berenguer Llopez, aus der Hauptstadt zurückgezogen. Der 73 jährige spanische („valencianische“, darauf legt er Wert) Priester arbeitet heute in der mosambikanischen Grenzstadt Ressano Garcia, eine mosambikanische Stadt mit 11 000 Einwohnern an der Grenze zu Südafrika. Das Gesicht dieser heruntergekommenen Grenzstadt hat sich inzwischen verändert. Die Stadt ist vom Müll befreit, der Stadtpark wieder instand gesetzt, das Krankenhaus völlig restauriert und eine Ärztin aus dem 90 km entfernten

Pater Vicente mit Terminkalender

Pater Vicente wird im Oktober 2012 für sein Lebenswerk in

Mosambik von der Generalität in Valencia geehrt

 

Maputo (Hauptstadt) angestellt, die sich auch um die Aidskranken kümmert. Der unermüdliche Einsatz Pater Vicentes für eine humanitäre, geschwisterliche Welt ist in seinem tiefen Glauben an die Menschenliebe des Jesus von Nazareth begründet. Pater Vicente versucht, die Nachfolge Jesu unter sehr schweren Bedingungen zu leben. In seiner Arbeit wird er u. A. von der staatlichen mosambikanischen Administration und von Freunden und Partnerschaftsgruppen in Deutschland und Spanien unterstützt.

Wie schon bei seinen Tätigkeiten als Mitarbeiter des mosambikanischen Erziehungsministeriums und als Gemeindeleiter mehrerer Kirchengemeinden in den armen Randgebieten Maputos gilt seine Hauptsorge der Bildung der mosambikanischen Gesellschaft.

So hat er auch in Ressano Garcia das desolate Bildungswesen neu aufgebaut. Mit Hilfe der Gesamtschule Weyhe wurde eine Sekundarschule gebaut, der ein Internat angeschlossen ist. Die Finanzierung der Renovierung (sechs Klassenräume) und des Neubaus mit sieben Klassenräumen der örtlichen Primarschule mit 1100 Kindern übernahmen der Verein Schulpartnerschaft mit Mosambik der Gesamtschule Hungen und der Freundeskreis der Hauptschule Lennestadt. Gefördert wurden die Projekte vom BMZ (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung).

Grundschule in Ressano

Internatsgebäude der Sekundarschule Ressano

Sekundarschule „Quatro de Outubro“ in Ressano

 

Auch die von Hungen und Lennestadt finanzierte „Buschschule“ mit vier Klassenräumen  und zwei Lehrerhäuschen in Chanculo, einer Streusiedlung am N`komati-Fluss, etwa 30 km von Ressano Garcia entfernt, ist inzwischen fertig gestellt. Mit Beginn des Schuljahres 2010 am 1. Februar wurde für über 250 Kinder dort das Menschenrecht auf Bildung Wirklichkeit.

Lehrerhäuser in Chanculo

Lehrerzimmer und Sekretariat

Klassenräume

 

 

diese Schule

wurde ersetzt

Familie Zondane 

freut sich auf die

neue Schule

 Im Oktober 2009 wurde die Hungener Delegation von Menschen der Region Cruzamento Rica, ca. 30 km von Chimoio und ebenso weit von der Uli-Seibert-Schule entfernt, gebeten, ein Schulgebäude für ihre Kinder zu errichten. Die Erst- und Zweitklässler hatten nur einen Reet gedeckten Unterstand als Schulgebäude, das 3. bis 5. Schuljahr war in einem zwei Klassenräume umfassenden Lehmbau in Nhamacoa untergebracht. Wer einen Schulabschluss erwerben wollte, der musste das 6. und 7. Schuljahr entweder im 10 km entfernten Macate oder im 30 km entfernten Chimoio absolvieren. D. h. entweder täglich ca. 20 km zu Fuß gehen oder bei Verwandten in der Stadt Unterkunft finden, um wenigstens den niedrigsten Schulabschluss erreichen zu können.

 Nach gemeinsamer Lagebesprechung mit der örtlichen Bevölkerung, der Distrikt- und Provinzregierung und unseren Partnern für die baulichen Aktivitäten in der Region, dem Bauunternehmer Samuel Catingue und dem langjährigen bautechnischen Mitarbeiter der Provinzregierung MANICA in Chimoio, Jorge Filipe, haben wir beschlossen, dieses Projekt anzugehen.

Nachdem das BMZ seine Unterstützung für den neuen Schulkomplex zugesagt hatte und die Stiftung Alternaid der Firma Alternate aus Linden bei Gießen eine Anschubfinanzierung von 20.000 Euro genehmigt hatte, wurde im Oktober 2010 der Grundstein für die neue Schule gelegt. Entstanden ist dort eine EPC, d. h. eine Schule für die Jahrgänge 1 bis 7, mit 2 Schulgebäuden (5 Klassenräume), 2 Lehrerhäusern, einem Verwaltungsgebäude und 10 Latrinen. Im Oktober 2011 konnte die Delegation der Gesamtschule Hungen, bestehend aus den 6 Schülerinnen Lisa und Teresa McMahon, Isabell Keil, Anja Hanusch, Vanessa Wagner und Sophia Kühn, den 3 Lehrkräften Dorothea Fobbe, Daniel Komma und Agathe Venedey-Grenda sowie Sabine Leschner und Andrea Ehler, den beiden Vertreterinnen der Stiftung Alternaid, die neue Schule besuchen und gemeinsam mit den SchülerInnen, der Dorfbevölkerung und allen wichtigen Vertretern der Region und der Schulbehörden des Distrikts und der Provinz „vor-einweihen“. Die richtige Einweihung fand am 17. Januar 2012 mit Beginn des neuen Schuljahres statt. Zu diesem Anlass war unser mosambikanischer Freund Celestino Zondane von seiner deutschen Heimat bei Bingen in seine mosambikanische Heimat gereist, um den Gebäudekomplex und den neu entstandenen Brunnen der EPC Nhamacoa-Rica, wie die Schule jetzt offiziell heißt, abzunehmen und ihrer Bestimmung zu übergeben.

Ein toller Erfolg ist, dass die Distriktregierung von Gondola die Schule schon in den nächsten Jahren zu einer Sekundarschule bis zum 10. Schuljahr ausbauen möchte. Dann haben die Kinder vom Land eine echte Chance auf beruflichen Aufstieg, denn dieser Abschluss ermöglicht z. B. eine Ausbildung zum Lehrer Lehrer für den Primarschulbereich.



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Besuchsreisen



Seit Bestehen der Schulpartnerschaft mit Mosambik haben schon mehr als 10 Besuchsreisen Hungener SchülerInnen und LehrerInnen nach Mosambik stattgefunden und umgekehrt hat die Gesamtschule Hungen zahlreiche Besuche unserer mosambikanischen Freunde erfahren. Seit 2006 finden jährliche Besuche einer Hungener Delegation in Mosambik statt, wodurch der Austausch unter den befreundeten Schulen nochmals intensiviert wurde. Immer mehr interessieren sich auch unsere SchülerInnen für die Teilnahme an den Fahrten, sodass im Jahr 2010 vier und in den Jahren 2011 und 2012 sechs SchülerInnen das Angebot, an einer Besuchsreise mit Projektarbeit in Mosambik teilzunehmen, angenommen haben.

Lehrer Claudio Filipe und 4 SchülerInnen übergeben Gastgeschenke an die Hungener Delegation (Oktober 2012).

Ein Klassenraum wird für die Vorschulkinder genutzt, um sie spielerisch an die bevor-stehende Einschulung und die portugiesische Sprache zu gewöhnen.

Gero Friedrich und Daniel Komma testen das ausgezeichnete Wasser des neuen Brunnens.

Ein Teil der insgesamt 378 SchülerInnen der EPC Nhamacoa Rica vor Monique und Gero.

Fußballspiel zur Feier des „Tages des Lehrers“ am 12.10.2012 an der EPC Nhamacoa Rica

Die Teams in den vom TSV Hungen (dunkel) und RuF Jugendreisen (weiß/blau) gespendeten Trikots


Für die kommenden Jahre erhoffen wir uns eine weitere Steigerung der Aktivitäten, wenn sich unser Vorhaben, einen gemeinsamen Projekt-Aufenthalt deutscher und mosambikanischer SchülerInnen im Chitengo-Camp im Gorongosa-Nationalpark, verwirklichen lässt. Hier hätten die Jugendlichen die Möglichkeit, an einem gemeinsamen Theaterprojekt teilzunehmen, sich untereinander auszutauschen und zusammen an der Utopie für „Eine Welt“ zu arbeiten. Ein Gegenbesuch der mosambikanischen Freunde soll dann im darauf folgenden Jahr stattfinden.

Bei unserem Besuch im Jahr 2011 wurden wir von der Distriktregierung Gondola und der Bürgermeisterin von Inchope gebeten, eine weitere Schule in Chibuto II, ca. 40 km südlich von Inchope, zu errichten. Diesem Wunsch konnte dank der Zusammenarbeit mit dem BMZ und wiederum Alternaid, die wir als Projektpartner mit einem nahezu 15%igen Anteil an den Gesamtkosten gewinnen konnten, mit der Grundsteinlegung am 09.10.2012 entsprochen werden. Mit Schuljahresbeginn im Februar 2014 konnte die neue Schule in Chibuto II, in Betrieb genommen werden. Dort werden ca. 750 SchülerInnen in zwei Schichten unterrichtet.

Schulkinder vor dem alten Schulgebäude in Chibuto II

Grundsteinlegung mit der Distriktchefin Ana Chapo zum Bau der neuen Schule

 





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Da wir jedes Jahr viel Neues zu berichten haben, finden sich die weiteren Informationen in den Jahresrückblicken unter „zugehörige Dateien“ auf dieser Homepage (rechte Spalte).

Der gemeinnützige Verein Schulpartnerschaft mit Mosambik an der Gesamtschule Hungen lädt durch eine Mitgliedschaft ein, den Verein zu unterstützen und aktiv den Ausbau dieser langjährigen Schulpartnerschaft mitzugestalten. Der niedrige Mitgliedsbeitrag von 12 € pro Jahr hilft bei der Deckung der Verwaltungskosten und sorgt dafür, dass Spenden und Zuwendungen zu 100 Prozent den Projekten direkt zufließen können.

Schülerinnen und Schüler und Menschen ohne eigenes Einkommen sind beitragsfrei.

Eine Beitrittserklärung kann ebenfalls unter „zugehörige Dateien“ runtergeladen werden. (Bitte ausgefüllt an die Gesamtschule Hungen senden oder im Sekretariat der Schule abgeben.)

(Dr. Agathe Venedey-Grenda, Vorsitzende)


Spendenkonten:

Volksbank Mittelhessen

IBAN: DE59 513 900 0000  81 3333 19

BIC: VBMHDE5F

 

Sparkasse Laubach-Hungen

IBAN: DE41 513 522 27 000 101 03 88

BIC: HELADEF1



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